Definition Podologie

In "Wikipedia ­Die "freie Enzyklopädie" ist folgende, gute Erklärung zu finden:

„Der Begriff Podologie stammt aus dem Griechischen (podos = gr. Fuß) und beschreibt die nichtärztliche Heilkunde am Fuß. Die gesetzlichen Regelungen, welche das Berufsbild und die Ausbildung zur "Medizinischen Fußpflegerin" bzw. zum "Medizinischen Fußpfleger" festschrei­ben, sind im Podologengesetz (PodG) und der Ausbildungs­und Prüfungsverordnung (PodAPrV) geregelt. Das Berufsbild ist das jüngste in der Gruppe der bundesgesetzlich nach Art. 74 Nr. 19 GG geregelten Gesundheitsfachberufe. Seit 2002 ist die Berufsbezeichnung "Podologe/Podologin" und seit 2003 die Berufsbezeichnung "Medizinische Fußpflegerin/ Medizinischer Fußpfleger" gesetzlich geschützt. Nur die Personen dürfen sich so nennen, die im Besitz einer staatlichen Erlaubnisurkunde zur Führung der Berufsbezeichnung sind.

Die Maßnahmen eines Podologen sind vielfältig und ergeben sich aus den Gebieten der inneren Medizin (Diabetologie), Dermatologie und Orthopädie. Sie umfassen präventive und kurative therapeutische Maßnahmen rund um den Fuß.

Die podologische Ausbildung soll entsprechend der Aufgabenstellung des Berufs insbeson­dere dazu befähigen (§3 Podologengesetz):

  • durch Anwendung geeigneter Verfahren nach den anerkannten Regeln der Hygiene allgemeine und spezielle fußpflegerische Maßnahmen selbständig auszuführen
  • pathologische Veränderungen oder Symptome von Erkrankungen am Fuß, die eine ärztliche Abklärung erfordern, zu erkennen
  • unter ärztlicher Anleitung oder auf ärztliche Veranlassung medizinisch indizierte podo­logische Behandlungen durchzuführen und
  • damit bei der Prävention, Therapie und Rehabilitation von Fußerkrankungen mitzu­wirken

Podologen arbeiten als selbstständige Leistungserbringer

  • in eigenen Podologiepraxen mit oder ohne Kassenzulassung,
  • als freie Mitarbeiter in einer Gemeinschaftspraxis oder in einer Praxisgemeinschaft oder
  • als Angestellte in Krankenhäusern oder speziellen Fußambulanzen, zusammen mit anderen Berufsgruppen, wie zum Beispiel Ärzten, Orthopädie-Schuhmachern oder Physiotherapeuten, Ergotherapeuten.